Heinz Bünnigmann
Heinz Bünnigmann
08.04.2014 .
Themen:
Quartalsbericht I/2014
Gewerbegebiet Auf den Middeln
Bürgerhaus Marienfeld

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Quartalsbericht I/2014


Die vom Kämmerer vorgelegten Zahlen für die ersten 3 Monate sind natürlich mehr als nur vorläufig. Als Signal, zuversichtlich auf das Jahr 2014 zu schauen dürfen sie dennoch dienen. Weltpolitische Entwicklungen oder gar Verwerfungen können wir in Harsewinkel nun leider überhaupt beeinflussen, wie es CDU Fraktionssprecher Heinz Bünnigmann formulierte. Und: Es bestätigt sich wieder einmal, dass die von der CDU geforderte Einführung der Quartalsberichterstattung sehr vernünftig war.


Gewerbegebiet Auf den Middeln


Auf Anregung der CDU Fraktion war es zu einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung in der Aula des Gymnasiums gekommen. Auch war ein Sprecher der betroffenen Anlieger, Herr Schlingemann-Woestmann, von der CDU in ihre Fraktionssitzung vom 31.03.2014 eingeladen worden. Während die Veranstaltung im Gymnasium wohl nicht den erhofften Erfolg hatte, nicht zur Versachlichung des Themas beitragen konnte, haben wir in der Fraktionssitzung mit Herrn Schlingemann-Woestmann ausführlich und in ruhig-sachlicher Art und Weise die Bedenken und Ängste der Betroffenen diskutieren können. Schließlich war es die CDU Fraktion, die mit Blick auf das Debakel bei den Straßenbauarbeiten „Im Kreuzteich“ vehement eine sehr frühzeitige und partnerschaftliche Bürgerbeteiligung für die Planvorhaben Auf den Middeln und Schwarzer Diek gefordert und durchgesetzt hatte. So  war Herr Schlingemann-Woestmann auch nur von der CDU Fraktion zum Gespräch, zum Austausch von Argumenten eingeladen worden, was er in der Ratssitzung ausdrücklich auch betonte. Fest steht für die CDU Fraktion, dass auch bei dem Planvorhaben Auf den Middeln die berechtigten Interessen der betroffenen Anwohner gewahrt bleiben müssen. „Ihr hohes und sehr qualifiziertes Engagement steht erst am Anfang. Sie müssen jetzt am Ball bleiben, “ machte CDU Fraktionssprecher Heinz Bünnigmann den vielen in der Ratssitzung anwesenden Bürgen vom betroffenen Plangebiet. Mut. Andererseits sind wir fest davon überzeugt, dass eine Regelung gefunden wird, mit der beide Interessen gut leben können. Ein gemeinsamer Kompromiss, eben einer mit direkter und frühzeitiger Bürgerbeteiligung. Wir haben davor keine Angst. 


Bürgerhaus Marienfeld


Seit fast 23 Jahren kämpft der Heimatverein Marienfeld mit allen anderen Vereinen vor Ort für ein Heimat-/Bürgerhaus in dem Klosterdorf. Um zielführend und abschließend Bewegung in die endlose und für die Politik gegenüber dem Heimatverein blamable Diskussion zu bringen, hatte die CDU Fraktion beantragt, das Bürgerhaus neben der neuen Sporthalle Am Ruggebusch zu errichten. Dieser Standort wurde auch vom Heimatverein favorisiert. Der Heimatverein hatte auch vor der Ratssitzung massiv deutlich gemacht, dass er mit einer „abgespeckten“ Version gut leben könne und darüber hinaus einen großen Anteil von Eigenleistungen angeboten, wie Dr. Angelika bei der Antragsbegründung betonte. Das interessierte SPD und UWG jedoch nicht. Die einen wollten „weiterhin im Bestand suchen“ (Feuß), was Fraktionssprecher Bünnigmann ob der so vergossenen Krokodilstränen auf die Palme brachte: „Es ist nichts da. Sie können kein einziges Objekt benennen. Sie spielen den Oberlehrer und lassen den Heimatverein wieder einmal vor die Wand laufen.“
 
Die anderen (UWG Siewecke) oder auch beiden (SPD Feuß und Dräger) hielten den Standort für viel zu weit vom Ortskern entfernt. Da Dr. Angelika Wensing die Ortskernentfernungen zur Sporthalle Ruggebusch und zum Marienfelder Hof allerdings ausgemessen hatte, „fast auf den Meter identisch“, war die zumindest mathematisch geographische Blamage der drei Herren perfekt!
Man kann davon ausgehen, dass auch SPD und UWG das wissen. Ist der Verdacht falsch, wenn man unterstellt, dass beide überhaupt kein Bürgerhaus, vor allem keins in einem Neubau wollen? „Die CDU Fraktion spricht sich eindeutig für einen Neubau aus, unter den Voraussetzungen, dass dafür keine Steuern erhöht werden, oder neue Schulden gemacht werden müssen. So war es auch bei dem Versprechen für die neue Sporthalle in Marienfeld!“ so Dr. Wensing und Heinz Bünnigmann. Und, es hat doch mit der Sporthalle auch geklappt. Auch dieser Appell zeigte keine Wirkung. Die Ratsmehrheit aus SPD, UWG und Grünen lehnte den Antrag der CDU Fraktion wieder einmal ab.

Heinz Bünnigmann
Fraktionssprecher

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