Erste Sitzung des neuen SKS nach der Wahl

Sitzung im Obergeschoß der Volksbank Marienfeld

Dr. Angelika Wensing
Dr. Angelika Wensing
10.09.2014 .
Zur ersten Sitzung traf sich der SKS diesmal in Marienfeld. Nach einer Besichtigung der neu eingerichteten und renovierten Räume der OGGS an der Marienschule ging es zur Sitzung in das Obergeschoß der Volksbank Marienfeld.
Die neue Vorsitzende des SKS, Dr. Angelika Wensing, hatte bewusst diese provisorische Unterkunft des Heimatvereins als Sitzungsort ausgesucht, um den Ausschussmitgliedern zu zeigen, wie beengt diese ist.
Ein Bürgerhaus für Marienfeld ist und bleibt eines der vorrangigen Ziele der CDU.

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Zu Beginn der Sitzung stellte Herr Lütkemeier, Vorsitzender der von-Laer-Stiftung, sich und die Stiftung vor, die im August 2015 einen neuen Kindergarten in Harsewinkel eröffnet. Dieser wird in der Claas-Villa an der Münsterstraße entstehen und soll insgesamt 30 Kinder aufnehmen.
Die Von-Laer-Stiftung ist ein weltlicher Träger und betreibt 22 weitere Kindergärten.

Wie nötig in Harsewinkel die Entstehung neuer Kindergartenplätze ist, zeigte die anschließende Diskussion der Kindergartenstatistik. Durch die Umwandlung von Plätzen für über 3jährige in Plätze für unter 3jährige gehen jedes Jahr etliche Plätze verloren.

Die Betreuungsquote in unserer Stadt liegt am Ende der kreisweiten Statistik. „Willst du uns ganz oben sehen, musst du die Tabelle drehen“ fasste Pamela Westmeyer das Ergebnis dieser Statistik zusammen. Gerade im letzten Jahr vor der Einschulung sollte die Verwaltung auch weiter alle Energie aufwenden, um die künftigen i-Männchen und deren Eltern zum Kindergartenbesuch zu motivieren.

Als weiteres Thema stand mal wieder die IT-Ausstattung unserer Schulen auf der Tagesordnung.

Karl-Heinz Diederichs bedankte sich im Namen der CDU bei der Verwaltung für den gelungene Auflösung des Investitionsstaus im Bereich der IT-Systeme. Seit Mai ist es gelungen, einen Großteil der längst angeschafften Computer ans Netz zu bringen und die bestehenden Systeme von Windows XP auf Windows 7 umzustellen. Die Wartung der Systeme kann jetzt zentral online aus dem Rathaus durch den zuständigen Mitarbeiter Herrn Görges erfolgen.

Trotz all dieser Erfolge schlug die Verwaltung vor, ein Medienkonzept für die Summe von 12-16 Tsd. Euro erstellen zu lassen. Das Büro, welches derzeit die Raumplanung für die weiterführenden Schulen konzeptionell plant, soll dieses Konzept gleich mit erstellen.

Die CDU Vertreter im SKS wandten sich gegen dieses Konzept, da sie es als wirtschaftlicher und sachdienlicher ansahen, den jetzt erreichten Stand eine Zeit lang wirken zu lassen, um zu sehen, was gut funktioniert und wo es hakt. Auch befürchten wir, dass es bei einem aufgestülpten Konzept zu einer mangelhaften Akzeptanz seitens der Schulen kommen könnte. Dann hätte man mal wieder viel Geld für nichts investiert.
Mit den Stimmen der anderen Parteien wurde jedoch die Erstellung des Medienkonzeptes beschlossen.

Die Tagesordnung wurde mit der Mitteilung der Verwaltung beendet, dass die Landesregierung für Baumaßnahmen im Zusammenhang mit Inklusion an unseren Schulen voraussichtlich 40 Tsd. Euro zahlen wird. Allein die Kosten für den neu zu installierenden Fahrstuhl übersteigen diese Summe bei weitem.
Wir finden es unerträglich, mit welcher Selbstverständlichkeit die rot/grüne Landesregierung in Düsseldorf Aufgaben an uns verteilt, sich aber weigert, die Kosten zu übernehmen. Günter Bruns bekräftigte, dass die unausgegorene amateurhafte Inklusionspolitik von Frau Lörmann zu diesen Beispielen gehört. Wir meinen: Wer die Musik bestellt, der soll sie auch zahlen.

Dr. Angelika Wensing

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