Modernisierung und Erweiterung des Schulzentrums

Bericht aus dem SKS vom 6. Mai 2015

Dr. Angelika Wensing
Dr. Angelika Wensing
06.05.2015 .



Weitere Themen;
- Elternbeiträge zur Randstundenbetreuung an den Grundschulen
- Schulsozialarbeit am Gymnasium
- Nutzung des Sportplatzes am Kuhteich

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Im Schul-, Kultur- und Sportausschuss wurde in großer Geschlossenheit aller politischen Parteien die Modernisierung und Erweiterung des Schulzentrums für den Betrieb der Gesamtschule beschlossen.
Etwa 3,8 Millionen Euro werden investiert, um in den bestehenden Gebäuden von Haupt- und Realschule Umbau- und Sanierungsarbeiten durchzuführen und ein neues Gebäude zwischen Sporthalle und Mensa zu errichten, das Platz für ein Selbstlernzentrum und 8 Klassenräume bietet.
In den Jahren 2016 und 2017 wird genau abgestimmt modernisiert und gebaut, so dass der Schulbetrieb auf jeden Fall weiterlaufen kann.
Damit schafft die Stadt Harsewinkel auch hier die perfekten Voraussetzungen für den Schulbetrieb, so dass wir 2017 sagen können, dass der komplette Bereich der weiterführenden Schulen in unserer Stadt modern und optimal ausgestattet ist.
Stefan Meyer-Willmes begrüßte im Namen der CDU ausdrücklich, dass alle Weichenstellungen der letzten Jahre einstimmig von allen Parteien getragen wurden.
Unsere Schullandschaft ist einer unserer größten Standortvorteile, wenn es um den Zuzug junger Familien in unsere Stadt geht.


Eine etwas längere Diskussion entstand um die Gestaltung einer Satzung für die Elternbeiträge zur Randstundenbetreuung an den Grundschulen.
Diese war aus rein bürokratischen Gründen erforderlich, weil die Bezirksregierung darauf besteht. Die Randstundenbetreuung läuft an allen Grundschulen seit vielen Jahren sehr erfolgreich und ohne jedes Problem. Rainer Kuhlmann betonte, für die CDU sei es überhaupt nicht nachvollziehbar, warum hier in ein bestehendes und gut laufendes System regulierend eingegriffen werden sollte.
Ein besonderer Dorn im Auge war uns, dass die Stadtverwaltung mit der Satzung auch gleich eine einheitliche Beitragsgestaltung vorschlug, die in Greffen zu einer deutlichen Beitragserhöhung geführt hätte. Nun haben wir aber im SKS gerade vor 6 Wochen Beitragsstabilität für Greffen beschlossen.
Für die CDU galt also die Devise, dass wir auf keinen Fall die Zusage vom März im Mai durch die Hintertür kippen wollten.
Nach längerer Diskussion konnten wir auch die anderen Parteien überzeugen, dass das gegeben Wort Bestand haben muss.
Die Satzung wurde beschlossen, in puncto Beitragshöhe und Gestaltung selbiger bleibt aber alles wie gehabt.
Die Träger der Betreuung, die in Marienfeld und Greffen von sehr engagierten und tollen Fördervereinen gestellt werden, legen die Beiträge weiterhin nach ihrer jeweiligen Kosten- und Angebotsstruktur eigenständig fest.
Die angestrebte Gleichmacherei konnte so vorerst abgewendet werden.


Der hohe Stellenwert der Schulsozialarbeit wurde für die CDU von Anja Diederichs betont und  vom Ausschuss einstimmig dokumentiert durch die Zusage, die Stelle des Schulsozialarbeiters am Gymnasium von 75 auf 100% zu erhöhen.
Die veränderten Bedingen in den Schulen, die durch Ganztagsunterricht, zunehmende Belastung und leider auch eine veränderte Medien- und Kommunikationswelt führen zunehmend zu sozialen Problemen, die den Einsatz von speziell geschulten Sozialarbeitern erfordern.
Wir sehen diese Entwicklung mit großer Besorgnis, müssen uns aber der Realität stellen und geeignete Maßnahmen ergreifen, um Mobbing und andere soziale Probleme gezielt bekämpfen zu können.


Die Anwesenheit von auswärtigen Fußballvereinen in Marienfeld gerät manchmal zur echten Attraktion und bleibt manchmal auch fast unbemerkt.
Auf jeden Fall genießt das Sporthotel 11 an der Klosterpforte in der Fußballwelt große Beliebtheit. Darum hat Herr Frie als Hotelbetreiber die Nutzung des Sportplatzes am Kuhteich in den Monaten Juli und August exklusiv für seine Hotelgäste beantragt. Im Falle einer Genehmigung ist es ihm möglich, in den Sommermonaten zwei statt einer Mannschaft aufzunehmen. Christian Fechtelkord begrüßte diese Idee im Namen der CDU sehr.
Im Vorfeld der Sitzung baten wir die Verwaltung, uns einige Fragen zur Nutzung und zum Zustand des Platzes sowie zur Position der derzeitigen Nutzer zum Antrag zu beantworten.
Die momentanen Nutzer des Platzes (Marienschule und SWM) sehen die Anmietung durch die Klosterpforte im Juli und August  als relativ unproblematisch an. Die nötigen Ergänzungsmaßnahmen (Ballfangzäune usw.) werden durch den Antragsteller  realisiert.
Der nötige Vertragsentwurf zur Anmietung des Platzes wird nächste Woche im HFWA beraten.
Wir begrüßen die schnelle Bearbeitung des Antrags durch die Verwaltung ausdrücklich und stimmen der Vermietung des Geländes im Juli und August an Herrn Frie gern zu.
Allerdings ist uns für die Vertragsgestaltung wichtig, dass die Bedürfnisse der Schule und des Marienfelder Sportvereins genau bedacht und  berücksichtigt werden.

Dr. Angelika Wensing
Vorsitzende im Schul-, Kultur- und Sportausschuss

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