Bewährtes Vorstandsteam der SU auch weiterhin aktiv

25.10.2015 .
Gisela Flunkert konnte beachtliche 30 von insgesamt 57 SU-Mitgliedern willkommen heißen. Besondere Gäste des Abends waren der Stellvertr. CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Ralph Brinkhaus sowie der Kreisgeschäftsführer  Hubert Kleinemeier, Marienfelds Ortsvorsitzende Markus Kannapinn und etwas später auf die Stadtverbandsvorsitzende Angelika Wensing.


Anstelle des üblicheren Protokolls visualisierte  Egon Möllenbrock in einer PPT- Präsentation die zahlreichen Ereignisse u. Aktivitäten der vergangenen 2 Jahre. Abschließend wies Möllenbrock noch auf die nächste 8-tägige Reise vom 18.-25.Mai.2016 hin an die „Blumenriviera und Cote d’Azur“.

Mit jeweils 30 Ja-Stimmen wurden der bisherige Vorstand sowie ein zusätzlicher Beisitzer in den Positionen wie folgt bestätigt:
1. Vors.:  Gisela Flunkert 
2. Vors.: Heinz Sautmann
Schriftführer/Presse: Egon Möllenbrock
Beisitzer/-innen:
Traute Brinkmann
Werner Eggersmann(neu)
Günter Gerhard
Heinz Kreft.

Gespannt war man auf den Bericht aus Berlin durch Ralph Brinkhaus. Das z. Zt. alles überlagernde Thema des über Deutschland hereinbrechenden Flüchtlingsstroms war über mehr als 90 Minuten Gegenstand des Vortrag und anschließender lebhafter Diskussion.
Gerade die unkontrollierte Einwanderung, so der Politiker, stelle uns vor größte Probleme, da diese Menschen nicht sofort registriert würden. Nicht immer mit allen politischen Geschehnissen und Beschlüssen einverstanden, so warb Brinkhaus dennoch für die Vorgehensweise und Ziele gerade der aktuellen CDU-Politik. Diese gilt es unbedingt eindeutig auch nach Außen zu vertreten. So könne verhindert werden, dass die linken und vor allem die rechten Strömungen zumindest kaum noch weiteren Zulauf finden.
Durch das soeben verabschiedete Asylbeschleunigungsgesetz, dass man den rot-grünen Politikern regelrecht hätte abringen müssen (Ausnahme Kretschmann in BW), können Asylbewerber aus sogenannten sicheren Ländern schneller als bisher abgeschoben werden. Wichtig sei aber auch, dass man das Gesetz konsequent realisiert und eine härte Form der Abschiebungen durchsetzt – was in unserem Rechtsstaat manchmal nicht unbedingt leicht fällt.

Die Streichung des Taschengeldes möchte die CDU einführen und dafür Sachleis-tungen gewähren. Damit soll sich der wirtschaftliche Anreiz zur Flucht in unser Land verringern und ferner die Kosten nicht ausufern. Rot-Grün verhinderte diese Maßnahme.
Einführen möchte Rot-Grün eine Gesundheitskarte. Das käme lt. Brinkhaus einer „All Inclusiv“ Versorgung gleich und wird daher seitens der CDU abgelehnt. Die bisherige Praxis von erst einmal einzuholenden Krankenscheinen wäre auch ökonomisch der bessere Weg.

Integration der Asylanten sei oberstes Gebot und müsse dem Personenkreis in aller Bestimmtheit erklärt werden, betonte Brinkhaus. Schnell und zwingend unsere Sprache zu lernen, den überwiegend aus anderen Kulturen stammenden Menschen unser deutsches Leitbild und das Grundgesetz zu vermitteln, dass in Deutschland die Religion eine Privatsache ist, die allgemeinen Menschenrechte wie z. B. die Gleichstellung der Frauen, all dies würde in Summe durchaus den Satz rechtfertigen:  Wir schaffen das!



Angelika Wensing fand abschließend noch anerkennende Worte für die Arbeit und Aktionen innerhalb des Stadtverbandes und überreicht Gisela Flunkert stellvertretend ein „blumiges Dankeschön“.

Egon Möllenbrock

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