Antrag Wohnbauland in Marienfeld

nachhaltige Entwicklung aufhalten

27.01.2016.
Bauplätze sind in unserer Stadt inzwischen rar geworden. Junge Harsewinkeler ziehen in benachbarte Gemeinden, weil sie vor Ort keine Möglichkeit haben, den Traum vom eigenen Zuhause zu verwirklichen. Das darf so nicht sein.
In Greffen wurde durch unseren Antrag im letzten Jahr das Baugebiet "Auf dem Venn" erschlossen und die ersten Grundstücke werden schon bebaut.
In Harsewinkel gibt es noch städtische Flächen, die derzeit in Planung sind. Nach Erstellung und Genehmigung der Bebauungspläne werden auch dort wieder junge Familien, die in Harsewinkel bleiben oder in Harsewinkel sesshaft werden möchten, einen Platz fürs eigene Heim finden.
Nur in Marienfeld gibt es derzeit keine Perspektive. Das soll sich ändern. Darum hat die CDU Fraktion heute der Bürgermeisterin einen Antrag zugesandt, der die Verwaltung beauftragt, in Marienfeld mit Eigentümern von Flächen ins Gespräch zu kommen, um mittelfristig auch hier Bauland zu schaffen.

Zum Antrag .....

Stadt Harsewinkel
Die Mähdrescherstadt
Die Bürgermeisterin

Münsterstr. 14
33428 Harsewinkel


Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
sehr geehrte Damen und Herren,

namens und im Auftrag der CDU Fraktion stelle ich den Antrag:

Die Verwaltung wird beauftragt, in Marienfeld zeitnah Gespräche mit Eigentümern von Grundstückflächen zu führen, die geeignet sind, zu Wohnbauland überplant zu werden.
Über den Verlauf dieser Gespräche soll spätestens zur Sitzung des PBA im Juni berichtet werden.

Begründung:
In Marienfeld gibt es derzeit nahezu keine Baugrundstücke mehr zu erwerben. Durch die gute Wirtschafts- und Beschäftigungslage sowie das sehr niedrige Zinsniveau sind aber sehr viele junge Familien am Erwerb von Bauland zur Errichtung eines Eigenheims interessiert.

Vermehrt wurde in den letzten Monaten der Wunsch an uns herangetragen, in diesem Bereich nach Lösungen zu suchen. Wir sind der Meinung, dass es für die nachhaltige Entwicklung unseres Ortsteiles unabdingbar ist, ein kontinuierliches Wachstum zu ermöglichen, um jungen Familien eine Perspektive vor Ort zu bieten. Eine Abwanderung in Nachbargemeinden wegen fehlender Baugrundstücke halten wir für einen nicht akzeptablen Zustand.
Im Zuge der Baulandschaffung für Einfamilienhäuser sollte auch die Mitnutzung der Flächen für sozialen Wohnungsbau mit berücksichtigt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Bünnigmann
CDU Fraktionssprecher
 


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