Bericht aus dem SKS vom 27. Januar 2016

Dr. Angelika Wensing
Dr. Angelika Wensing
27.01.2016.
Die Haushaltsberatungen prägten heute die Tagesordnung des SKS.
Kernpunkte waren:
- Umbaupläne für die Gesamtschule
- Medienentwicklungsplan
- Randstundenbetreuung Johannesschule in Greffen
- Sportanlagen an der Herbergerstraße
- Kunstrasenplatzes im Moddenbachstadio
- Ascheplatzes Marienschule
- Bestuhlung Mehrzweckhalle

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Eine gute Stunde wurden die Umbaupläne für die Gesamtschule vorgestellt. Das Gesamtkonzept ist einleuchtend und überzeugend. Mit den Baumaßnahmen, die in der Zeit von 2016 bis 2018 anstehen, bekommt die Gesamtschule ein wirkliches Zuhause.
Sinnvolle Raumaufteilung, Bereitstellung der nötigen Infrastruktur für die Inklusion und natürlich die komplette energetische Sanierung des über 40 Jahre alten Gebäudekomplexes sind in ein  Konzept gegossen, für das der SKS heute die Bereitstellung der Mittel von insgesamt 4,9 Mio. Euro für die nächsten Jahre einstimmig beschloss.
Die prognostizierten 3,8 Mio. Euro wurden nach Konkretisierung der Pläne, die in enger Zusammenarbeit zwischen der Schule und dem Architekten zwar deutlich überschritten. Das liegt aber mitnichten an einer Fehlkalkulation oder vergessene Brandschutzmaßnahmen, wie es in den letzten Tagen in der Presse zu lesen war, sondern an Ergänzungsmaßnahmen, die wegen technischer Gegebenheiten, die erst im weiteren Planungsprozess sichtbar wurden. In ganz erheblichem Maße schlagen hier auch die Kosten für die Inklusion zu Buche, die zwar von der rot-grünen Landesregierung gefordert werden aber von uns bezahlt werden müssen.


Auch der Medienentwicklungsplan erhielt die Zustimmung des Ausschusses. Mit diesem Plan wird eine flächendeckende gute Ausstattung aller Schulen mit EDV und dazugehörigen Geräten über die nächsten Jahre gewährleistet.
Die CDU unterstützt dieses Vorhaben sehr, regte jedoch einen zusätzlichen Beschuss an. Uns ist wichtig, dass das investierte Geld auch wirkt, sprich, die gute Ausstattung auch intensiv genutzt wird. Darum fordern wir die statistische Erfassung von Nutzungszeiten der einzelnen Geräte, um diese den Schulen jährlich zur Verfügung zu stellen und im Arbeitskreis Medien gemeinsam zu besprechen. Ziel ist es, nicht oder sehr selten genutzte Computer zu erkennen und zügig gegensteuern zu können.
Teure Staubfänger sollen so vermieden werden. Dieses Ansinnen halten wir bei einem jährlichen Invest von 150.000 – 200.000 Euro für absolut zwingend.
Die SPD meldete Bedenken wegen Datenschutz an. Dies wird natürlich geprüft. Da wir jedoch eine reine Zeiterfassung und nicht etwa eine Beobachtung der Inhalte anstreben, sind wir optimistisch, dass diese Maßnahme angenommen wird.
Gleichzeitig regten wir an, dass die Fortbildung der Lehrer im Umgang mit der Hard- und Software stärker in den Focus genommen wird.


Die Randstundenbetreuung an der Johannesschule in Greffen ist ein Erfolgsmodell, das im neuen Schulverbund mit der Astrid-Lindgren- Schule nicht untergehen darf. Da stehen wir bei den Eltern im Wort und das haben wir auch gehalten. Im Haushalt werden die Zuschüsse zur Randstundenbetreuung als Ersatz der entfallenden Förderung des Landes sichergestellt. Der Förderverein als Träger der Maßnahme hat also eine verlässliche Finanzierungsgrundlage, um seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können. Gleichzeitig wurde von der CDU angeregt, dass spätestens 2019 erneut mit den Eltern über die weitere Entwicklung der Betreuung der Greffener Schulkinder diskutiert werden soll.


An den Greffener Sportanlagen an der Herbergerstraße sind dringend einige Erneuerungsmaßnahmen nötig, die im Haushaltsplanentwurf bisher nicht berücksichtigt sind.
Auf Anregung der CDU wurden sie heute in breiter Übereinstimmung mit den anderen Parteien dem Rat zur Aufnahme in den Haushalt empfohlen.
Die Maßnahmen betreffen die Erneuerung der Ballfangzäune am Rasenplatz und am Kunstrasenplatz, die sicherheitstechnische Überarbeitung der Weitsprunganlage sowie die Sanierung und Erweiterung der Sportlerumkleiden.
Da der Fachbereich Hochbau sich personell nicht imstande sieht, die Sportlerumkleiden noch in diesem Jahr zu schaffen, wurde auf Drängen des Ausschusses entschieden, dass die Bürgermeisterin Gespräche mit dem Verein führt, um zu eruieren, ob dieser bereit und in der Lage ist, die Baumaßnahmen in die eigenen Hände zu nehmen, wenn die Stadt das Geld bereitstellt.
Eigenleistungen durch den Verein waren vorab bereits zugesagt, die Baupläne sind fertig und auch die Baugenehmigung liegt vor.
Wir hoffen, dass diese Lösung vom Verein angenommen wird, damit diese dringenden Maßnahmen auch wirklich durchgeführt werden können.
Auch am Sportplatz in Marienfeld wird der in die Jahre gekommene Ballfangzaun nun wohl erneuert werden.


In diesem Jahr aufgeschoben aber dennoch nicht aufgehoben wird die Erneuerung des alten Kunstrasenplatzes im Moddenbachstadion. Die Mittel sollen voraussichtlich 2017 zur Verfügung gestellt werden.


Noch ein Jahr länger wird sich SW Marienfeld gedulden müssen. Die Mittel für die Umwandlung des Ascheplatzes hinter der Marienschule in einen Kunstrasenplatz werden unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit erst 2018 bereitstehen. Die CDU Fraktion beantragte jedoch auch eine Sparmaßnahme.

Die Verwaltung hatte 110.000 Euro für die Neuanschaffung von Tischen und Stühlen für die Mehrzweckhalle im Haushalt eingeplant. Wir meinen, dass das noch Zeit hat. Wenn die Stühle professionell gereinigt und die Tische , die defekt sind (etwa 15%) repariert werden, können wir die Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle weiter gut durchführen. Es ist ohnehin nur sehr selten der Fall, dass tatsächlich alle Tische für eine Veranstaltung benötigt werden, so dass man mit den gut erhaltenen Tischen sehr gut leben kann.


Insgesamt können wir sagen, dass auch 2016 wieder eine starke Unterstützung der Schulen und Vereine in unserer Stadt erfolgt.
Wir freuen uns, dass dies in großer Einmütigkeit aller politischer Parteien geschieht.

Dr. Angelika Wensing

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