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12.11.2018, 11:01 Uhr Übersicht | Drucken
Ein Sonntag im Zeichen der Heimat
"Tag der CDU" in Marienfeld

Beim diesjährigen Tag der CDU in Marienfeld hat sich alles um das Thema „Heimat“ gedreht. Der Tag begann mit einer Andacht von Diakon Karl-Heinz Klaus unter dem Motto „Schön, wieder nach Hause zu kommen!“. Gastrednerin der Veranstaltung mit Martinsgans-Essen, zu der auf Einladung des Kreisvorsitzenden Ralph Brinkhaus rund 150 CDU-Mitglieder gekommen waren, war Ina Scharrenbach. Sie ist Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.



Viele prominente Gäste beim Tag der CDU (v.l.): André Kuper, Raphael Tigges, Angelika Wensing, Henning Schulz, Ina Scharrenbach, Sven-Georg Adenauer, Ralph Brinkhaus und Elmar Brok.
 
Ihren Vortrag in der Gaststätte „Altes Bauernhaus“ hatte den Titel „Heimat in Ostwestfalen: Tradition, Vielfalt, Zukunft“. Angesichts des 100. Jahrestages des Endes des Ersten Weltkriegs holte Scharrenbach zunächst zu einem historischen Rekurs aus und erinnerte an die vielen historischen Gedenktag rund um die ersten Novembertage: Das Kriegsende, die Gründung der ersten Republik, die Einführung des Frauenwahlrechts, das Novemberpogrom von 1938 und den Fall der innerdeutschen Mauer 1989. Heimat bezeichnete die Ministerin anschließend als die unsichtbaren Wurzeln, die Menschen halten. „Heimat ist nicht politisch zu definieren“, so Scharrenbach. „Heimat ist da, wo ich Mensch sein kann, wo ich geboren bin.“ Heimat könne daher nicht von oben verordnet werden, sondern werde von unten gestaltet. Scharrenbach ging auch auf die neuen Förderprogramme des Heimatschecks und des Heimatpreises ein, bei dem das Land das Preisgeld stellt.

Viele Orte in Ostwestfalen-Lippe sind laut der Ministerin reich an Identität. Darüber hinaus sei OWL der wirtschaftliche Motor in Nordrhein-Westfalen. Auch das Machtzentrum verlagere sich in die Gegend, bemerkte sie augenzwinkernd, mit Blick auf die beiden heimischen Politiker Ralph Brinkhaus, neuer CDU/CSU-Fraktionvorsitzender im Bundestag und NRW-Landtagspräsident André Kuper.

Der Europa-Abgeordnete Elmar Brok fand in seinem Grußwort eine andere Definition für Heimat. Ein Eichendorff-Zitat benutzend sagte er: „Heimat ist da, wo man beten gelernt hat.“ Wichtig sei, dass Europa nicht bedeute, auf Heimat zu verzichten. Ein gutes Zeichen für Deutschlands Rolle in Europa ist laut Brok nach den vielen Feindseligkeiten der vergangenen Jahrhunderte, dass sich mit Wilhelm Weber als Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei nun ein Deutscher für das höchste Amt in der EU bewerbe.

10.12.2018, 11:56 Uhr


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