CDU kümmert sich um die Landwirtschaft

Pressemitteilung des CDU-Kreisverbandes Gütersloh

Foto: v.l. Raphael Tigges, Markus Höner, Arnold Weßling, Birgit Ernst, Klaus Dirks
Foto: v.l. Raphael Tigges, Markus Höner, Arnold Weßling, Birgit Ernst, Klaus Dirks

Kreis Gütersloh. Wie sollte eine moderne, ressourcenschonende, effiziente und umweltschonende Landwirtschaft im 21. Jahrhundert aussehen? Bei den aktuellen Vorschlägen der EU-Kommission wird leider deutlich, dass der Vertragsnaturschutz zulasten der landwirtschaftlichen Betriebe und einer modernen Landwirtschaft einseitig aufgekündigt werden soll. 

Precision Farming, zukunftsorientierte Züchtungsverfahren und ein kooperativer Vertragsnaturschutz müssen in der Debatte um Pflanzenschutz, Umwelt- und Klimawandel sowie Ernährungssicherheit die entscheidenden Punkte sein, sagte Markus Höner, der Vorsitzende des Landesagrarausschusses der CDU NRW in seinem etwa halbstündigen Vortrag vor dem CDU-Kreisvorstand zu den bisherigen Vorschlägen der EU-Kommission. Man könne den Eindruck gewinnen, dass die EU-Kommission keinen Wert auf den bislang so bewährten Vertragsnaturschutz in Zusammenarbeit mit den Landwirten legt, sondern nur einseitig das Verbot von Pflanzenschutzmitteln forciert, obwohl die bisherigen kooperativen Maßnahmen große Erfolge zeigen.

Es gehe in den Gesprächen der CDU mit den Landwirten darum, eine Verbesserung der ökologischen und ökonomischen Verhältnisse herzustellen und durch präzise Förderungen verschiedene Maßnahmen zu kombinieren. Es könne nicht sein, dass überdurchschnittlich viele und unterschiedliche Schutzgebiete in NRW, die einen großen Faktor für den Naturschutz und die Art der Bewirtschaftung darstellen, jetzt in eine Gebietskulisse ohne Differenzierung mit pauschalen Verboten von jeglichen Pflanzenschutzmitteln überführt werden sollen ohne die Betroffenen entscheidend zu beteiligen.

Für die CDU sind daher drei entscheidende Punkte für die zukünftige Entwicklung der Landwirtschaft bedeutend:

1. Das verlorengegangene Vertrauen der landwirtschaftlichen Flächeneigentümer und Bewirtschafter muss zurückgewonnen werden.

2. Kein Eingriff ohne Ausgleich. Weitergehende Maßnahmen, die zu ungerechtfertigten Ertragseinbußen führen, müssen zumindest ausgeglichen werden. Fördern und fordern müssen immer in Balance bleiben.

3. Eine Diskussion auf Augenhöhe zwischen Gesetzgebung und den landwirtschaftlichen Betrieben kann für viel mehr Biodiversität, Artenvielfalt und Naturschutz sorgen.

4. Pauschale Reglementierungen ohne differenzierte Bewertungsgrundlage lehnen wir ab.

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